UNSER JAKOBSWEG

7. Etappe: Kollmitzberg - Wallsee - St. Valentin (ca. 47 km)

 

Bereits zum 7. Mal waren wir, 18 Wallfahrer und Wallfahrerinnen, heuer auf dem Jakobsweg unterwegs. Dabei begleiteten uns Erzählungen aus dem ereignisreichen Leben des Stammvaters Jakob (Isreal). Mit dem Bus fuhren wir nach Kollmitzberg, wo wir heuer genug Zeit hatten, die schöne Kirche und die Umgebung zu bestaunen.
 
    Gleich nachdem man den Kirchweiler verlässt, hat man auch wieder einen Blick auf die Donau.    Bis kurz vor Stift Ardagger geht es nur mehr bergab und durch den kleinen Ort Kirchfeld.
Ein letzter Blick zurück auf Kollmitzberg.
  Nach knapp 1 Stunde Gehzeit kommen wir in Stift Ardagger an. Leider ist das Stift schon etwas verfallen. Es befindet sich in Privatbesitz. Die Stiftskirche enthält ein großes Glasfenster aus dem 13. Jh. mit Motiven aus den Leben der Hl. Margarete und zählt zu den Hauptwerken der österreichischen Glasmalerei dieser Zeit.      
  Die Topographie des Weges kannten wir ja vom Vorjahr: Nun ging es hügelauf und dann hügelab, das aber durchaus in schöner Natur.   Der Weg führte über Güterwege und durch freies Feld. Da das Wetter sehr heiß war, waren wir für jeden Baum dankbar, der uns ein bisschen Schatten spendete.  
 Ungefähr 1 1/2 Stunden nach Stift Ardagger erreichten wir Zeillern.   In der Pfarrkirche gibt es sehr schöne geschnitzte Altäre ...    ... und im Hof von Schloss Zeillern eine verführerische Einkehrmöglichkeit, die wir nicht ungenutzt ließen.
  An der Hubertuskapelle gings vorbei, ein Stück durch den Wald, bald wieder über Wiesen und Feldern, an Obstbäumen entlang nach Norden, Richtung Donau.        
 3 Stunden nach Zeillern kamen wir in Wallsee an, wo wir wieder die Donau und auch unser Nachtquartier erreichten.        Das wunderschöne Schloss befindet sich in Privatbesitz und lässt sich leider nur duch das Eisentor bewundern.
  Unsere Begegnung mit dem "Donaumandl". - Dann führte uns der Weg durch die Auwälder, der Donau entlang.    
 Dann zweigt der Weg ab, landeinwärts und bergauf nach Strengberg.       Die Bundesstraße 1 führte uns durch den Ort, bis wir wieder nördlich Richtung Donau abzweigten.
    Und wieder geht es über Wiesen und Felder.    
Zum Rasten bevorzugten wir ein schattiges Plätzchen.      Das heiße Wetter setzte uns zu und so konnte mancher der Versuchung nicht widerstehen und griff zu unterlaubten Hilfsmitteln.    
  Alles hat ein Ablaufdatum ...      Beim kleinen Weiler Weinberg verließen wir den markierten Österreichischen Jakobsweg und suchten uns den Weg bis St. Valentin, wo wir mit dem Zug die Heimreise antraten. St. Valentin wird wohl der Ausgangspunkt unseres nächstjährigen Weges sein wird.