WALLFAHRT AM SÜDMÄHRISCHEN UND WEINVIERTLER JAKOBSWEG - 14./15. September 2019

Strachotín - Mikulov - Poysdorf (37,5 km)

 


Gestartet sind wir in Gloggnitz noch bei leichtem Regen. Doch schon bei unserer Ankunft in Strachotín strahlte uns die Sonne entgegen.
  Zuerst mussten wir über den Damm den riesigen Thaya-Stausee überqueren, den wir noch bis ans Ende der Tagesetappe aus verschiedenen Blickwinkel sehen werden.
Am anderen Ufer liegt Dolní Vestonice.

 
 Der Weg führt uns durch die Weinberge die Palauer Berge hinauf zur Ruine Devin.   Nach 40 Minuten haben wir den Aufstieg geschafft und wir genießen einen herrlichen Blick auf den See.
Wir befinden uns jetzt im Naturpark Pollauer Berge.
 
Am Ostende des Sees liegt Pavlov.
Wir gehen am Kamm der Pollauer Berge entlang über mehrere Hügel und sehen schon bis zum Tafelberg und den Heiligen Berg in Mikulov. 
   Wir passieren die Ruine Waisenstein und nähern uns langsam aber beständig unserem Ziel.     
 
Über wunderschöne aber kräfteraubende Wanderwege führen uns nach Mikulov. Es ist ein ewiges bergauf und bergab.
     Wir moblisiern noch einmal unsere "letzten" Kräfte und gehen den Heiligen Berg hinauf.
       Von dort bietet sich ein herrlicher Rundbilick auf den zurückgelegten Weg ...  
  ... auf den morgigen Weg Richtung Österreich   ... und auf die Stadt Mikulov, wo wir nächtigen.      Mikulov hat einen sehr netten, historischen Kern. Über all dem thront das Schloss. 
   Doch elementare Bedürfnisse - nach Hunger und Schlaf - halten uns von ausgedehnten Besichtigungen ab.    Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet hilft uns, die Strapazen des Vortags zu vergessen und wir starten voll Zuversicht in den neuen Tag.
 
 Ein kleiner Feldweg führt uns an die österreichische Grenze.      Der Grenzübertritt ist ganz unspektakulär.
Wir erinnern uns daran, was Menschen früher alles versucht haben, um über diese Grenze zu kommen.
 
   Das Südmährer Kreuz, eine Gedenkstätte der nach dem 2. Weltkrieg vertriebenen deutschsprachigen Südmährer, ist von der Grenze aus schon zu sehen. Heute ist es ein Symbol des Friedens. 
 Eine halbe Stunde nach der Grenze kommen wir nach Kleinschweinbarth, dem ersten Ort auf österreichischem Boden.
Hier gibt es eine Pilgerherberge gleich neben der Pfarrkirche.
 
     

  Am Kreuzberg in Stützenhofen    
   Über den Dürnberg geht es durch Weinberge und später auf einem Weinlehrpfad mit einigen interessanten Schautafeln an der Lourdesgrotte und der Bründlquelle vorbei nach Falkenstein.   Zu lange predigen, braucht der heut nicht. Denn wir erwarten schon voll Ungeduld das Kellegassenfest in Falkenstein.  
      Leider konnten wir nicht alle Schmankerl verkosten.    
   Und da es bei uns auch zwei Geburtstage zu feiern gab, durfte kräftig drauf angestoßen werden.    Gut gelaunt, ging's dann weiter hinauf in den Frankensteiner Wald Richtung Poysdorf.  
     Durch die Kellergasse - den "Radyweg" - geht es hinein nach Poysdorf. Und auch dort locken die Weinkeller.
So ließen wir die Pilgerfahrt bei einem guten Heurigen ausklingen.