WALLFAHRT AM SÜDMÄHRISCHEN JAKOBSWEG - 15. - 16. September 2018

Brünn - Zabcice (27 km) - Strachotín (48 km)

 

Der Südmährische Jakobsweg beginnt in Brünn und geht dann Richtung Süden bis zur Österreichischen Grenze. Dort mündet er den Weinviertler Jakobsweg.
In aller Früh ging's somit auf nach Brünn und da jemand von uns einen runden Geburtstag zu feiern hatte, gab's gleich nach dem Einsteigen Sektu und Lachsbrotchen.
   Brünn ist eine sehr schöne Stadt. Die Altstadt ist klein und überschaubar und es gibt nette Einkehrmöglichkeiten, Fußgängerzonen und Cafés.
 
   Gleich hinter dem Freiheitsplatz ist die Jakobskirche, hinter der der Südmährische Jakobsweg beginnt.      
 Nach einem 15 minütigen Spaziergang durch die Altstadt, geht es die Krenova-Straße entlang bis zum Ufer der Svitava.
Diese Gegend ist dann für einen netten Stadtbummel weniger geeignet.
     Der Weg führt immer die Svitava entlang Richtung Süden bis diese in die Svratka (=Schwarza) fließt.  
  Die "Schwarza" wird jetzt etwas breiter und der Weg geht durch einen Auwald. Dort sehen wir einige Wasservögel und sogar einen Kormoran.    Nach 3 Stunden erreichen wir die Stadt Rajhrad. Gegründet wurde Rajhrad bereits im 8. bzw. 9. Jahrhundert von Altslawen als befestigte Siedlung an einer wichtigen Handelsstraße, die von Wien nach Brünn und weiter nach Polen verlief.  
 Heute ist die Stadt Rajhrad vor allem für ihr Benediktinerkloster bekannt, welches das älteste Kloster Mährens ist. Hier lädt die Klosterkirche zum Gebet ein und auch mit der Klostertaverne wissen wir etwas anzufangen.      Nach knapp einer Stunde erreichen wir das kleine Örtchen Vojkovice.  
   Am späteren Nachmittag erreichen wir Zabcice und unser Hotel.
Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und für uns immer mit einem gemütlichen Frühstück.
     Über Wiesen und Wälder, dann durch eine Allee geht es bis Nosislav, wo wir wieder der Schwarza folgen.
      Der Weg führt uns durch einige Ortschaften und wieder durch den Auwald.  
    Ein Wegweiser macht uns Mut.     
 Nach Uherice "erklimmen" wir die Anhöhe "Nad Hochberkem" (302 m). Von dort hat man den ersten Blick auf den Thayastausee. Nun geht's durch die Weinberge hinunter nach Popice und weiter an den See nach Strachotín.        
      Die Jakobsmuschel weist uns schon den Weg für das kommende Jahr: über den Stausee nach Dolni Vestonice, durch Mikulov an die österreichische Grenze und weiter bis Poysdorf.